skip to Main Content
Phone: 0177-2978441 - Email: jens@jancke-fotodesign.de
Der Duft Nach Polaroids

Der Duft nach Polaroids

Der Duft nach Polaroids ...

Der Look der legendären SX-70 ist zurück.

on1 Photo 10 Polaworkshop

Die digitale Fotografie ist auch mitverantwortlich, daß heute Bilder in einer unglaublichen technischen Perfektion entstehen, von der man in anaolgen Zeiten nur geträumt hatte: knackige Schärfe, weniger Korn und perfekte Grauwert- bzw. Farbabstufungen usw. Heute träumen wir eher davon, diesen analogen Schmelz wieder in die digitalen Werke zurück zu holen. Und zahlreiche Programme bieten hierzu ja auch immer wieder entsprechende Filter und Tools an, die den “alten” und jetzt wieder aktuellen Filmlook herzaubern wollen. Mal besser, mal schlechter.

EIne stilistische und technische Besonderheit waren in den 1970ern die Polaroids. Zuerst die Schwarz-Weiß-Polas, später dann auch in Farbe – in was für Farben, aber … Die Polas hatten in der professionellen Fotografie nicht zuletzt deswgen als Druckvorlage keinerlei Bedeutung, sie dienten den Fotografen lediglich als Testschuß, mit dem das Licht gecheckt wurde oder der spätere Bildausschnitt, ins Besondere bei Titelshootings. Deren z.T. extremen Farbabweichungen ließen eine “echte” Verwendung zum Druck gar nicht erst zu. Ich selbst weiß es nicht mehr, wieviele Polas ich gemacht habe, als Assi oder später im eigenen Studio. “Aufreißen, gucken und weg …”, so lief das mit den Polas. Genau genommen auch eine ziemliche Vermüllung der Welt und ziemlich bedenklich, vor Allem, was die verwendeten Chemikalienreste betraf. Dazu waren sie (im Übrigen auch schon für damalige Verhältnisse) sündhaft teuer und trieben jedem Etatdirektor die Tränen in die Augen trieb, wenn auf der Rechnung wieder riesige Positionen für Polaroidkosten auftauchten …

Aber irgend etwas hatten diese Polas: sie hatten, im Gegensatz zur digitalen Fotoproduktion heute, so etwas wie ein Eigenleben. Die Ergebnisse waren nie wirklich vorhersehbar, und sie waren immer anders … Ein Faustregel hieß damals z.B., daß eine kurze Entwicklungszeit die Polas insgesamt warmtoniger machten, eine lange Zeitspanne bis zum Abziehen der eigentlichen Bilder dafür eher kalte Farben produzierte. Die exakte Zeit hat dabei wirklich niemand eingehalten …

Und genau das hat mich an den Polas immer wieder fasziniert und beschäftigt mich in Wahrhei noch bis heute. Immer wieder habe ich versucht, diesen eigenen Look, speziell den der SX-70-Polas künstlich wieder her zu holen. Weil, “nur ein unperfektes Foto ist ein perfektes Foto”, und das macht glaube ich den Reiz dieser Looks aus …

 

Das Vergessene Krankenhaus…

Das vergessene Krankenhaus…

Ospedale abbandonato

Das alte Krankenhaus auf dem Lido di Venezia wurde in den 30er-Jahren aufgebaut und gegen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre von der Commune di Venezia aufgegeben. Der Klinikbetrieb wurde eingestellt und in das Krankenhaus an der Fondamente-Nuova verlegt. Seit dem “modert” diese architektonisch beeindruckende Ensemble vor sich hin, zum Teil noch mit Instrumenten und Einrichtungsgegenständen aus jener Zeit.

Ein Juwel innerhalb dieses Ensembles inst das Teatro Marinoni, einst zur Unterhaltung der Patienten errichtet und betrieben. Heute ist es ebenfalls komplett versperrt, ein Zugang nicht mehr möglich, obwohl es bis vor wenigen Jahren noch viele Initiativen gegeben hat, diesen Raum so weit möglich zu bespielen…

Und heute?

Der Boden zwischenden Gebäuden wurde wegen radioaktiver Kontamination metertief abgetragen, und natürlich gibt es schon seit Jahren etliche Pläne und Ideen, was mit diesem Areal anzufangen sei… Spekulationen und Spekulanten stehen hier mal wieder alle Türen weit offen, gerade vor dem Hintergund der chronisch klammen Kassen der Stadt Venedig …

Content Protected Using Blog Protector By: PcDrome.
Back To Top